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Nur eine Übung!

von Oliver Lübben (Kommentare: 0)

Vorbereitende Maßnahmen

Bericht zur Feuerwehrübung in Bohlenbergerfeld August 2016 von Moritz Seifert

 

Große Überraschung am Samstagmorgen auf dem Flugplatz. Die Feuerwehr sollte eine Übung auf dem Flugplatz Bohlenbergerfeld veranstalten. Das durfte natürlich vorher keiner wissen denn es sollten ja reale Bedingungen geschaffen werden. Eine solche Übung wird von mehreren Seiten empfohlen.

 

Am 20.08.2016 fand in Bohlenbergerfeld eine Feuerwehrübung mit den umliegenden Ortsfeuerwehren statt. Beteiligt waren hierbei die freiwilligen Feuerwehren Zetel (Organisator), sowie Neuenburg und Marx.

Es wurden drei verschiedene Szenarien dargestellt:

  • Brand der Flugzeughalle. Hierzu wurde auf einem freien Platz in der Nähe der Halle ein Holzfeuer durch die Feuerwehr entzündet.
  • Flugzeugabsturz. Es wurde im Bereich der Verlängerung der Startbahn ein Absturz eines Segelflugzeuges simuliert. Die Feuerwehr musste den verletzten Piloten schonend aus dem Cockpit heben.
  • Chemieunfall in der Werkstatt. In der Flugzeugwerkstatt befand sich eine leblose Person und die Werkstatt war „verraucht“.

Die Feuerwehr wurde durch Swen Wollschläger um 10:47 Uhr telefonisch alarmiert. Das erste Fahrzeug der Marxer Feuerwehr war nach 9 Minuten und 30 Sekunden mit vier Personen vor Ort.


11:10 Uhr Einsatzleitung Zetel trifft ein
11:16 Uhr drei Fahrzeuge Feuerwehr Zetel
11:21 Uhr Wasserversorgung über 600m aufgebaut (Übungsanteil, notwendig wären ca 100m)

Ein durch die Leitstelle bestellter RTW wurde zurückgerufen, da nicht ausreichend Reservekräfte des Rettungsdienstes für eine Übung vorhanden waren.

 

Dazu der Einsatzbericht der Feuerwehr Zetel:
Am Samstag wurde die Freiwillige Feuerwehr Zetel zusammen mit der Feuerwehr Neuenburg und der Feuerwehr Marx zu einer Einsatzübung auf dem Segelflugplatz in Bohlenbergerfeld gerufen. Vorort musste eine Person aus einem abgestürzten Flugzeug gerettet und eine weitere Person aus einer verrauchten Werkstatt befreit werden. Des Weiteren ist ein Hallenbrand simuliert worden, für den eine Löschwasserversorgung über lange Wegstrecke sichergestellt werden musste.
Der Einsatzbereich auf dem Segelflugplatz wurde in zwei Einsatzabschnitte aufgeteilt, wobei der Ortsbrandmeister von Zetel und sein Stellvertreter jeweils als Abschnittsleiter tätig waren. Im rückwärtigen Einsatzabschnitt befand sich ein abgestürztes Flugzeug mit eingeklemmter Person. Die Besatzung des Rüstwagens und des Tanklöschfahrzeuges aus Zetel haben hier mit schwerem Gerät gearbeitet um die Person zu befreien. Zudem befand sich in diesem Einsatzabschnitt eine Werkstatt, welche vollständig verraucht war und eine Person vermisst wurde. Hier setzte die Besatzung des Löschgruppenfahrzeuges einen Schnellangriffsverteiler und ein Trupp wurde unter Atemschutz mit einem C-Rohr zur Menschenrettung eingesetzt. Im vorderen Einsatzabschnitt wurde ein Hallenbrand simuliert, wobei die Besonderheit hier eine Photovoltaikanlage auf dem Dach der Halle war. Die Brandbekämpfung wurde von der Besatzung des Löschgruppenfahrzeuges (LF) und Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuges (HLF) aus Neuenburg mit Unterstützung der Kameraden aus Marx durchgeführt. An dieser Stelle wurden drei C-Rohrer sowie ein Monitor eingesetzt. Außerdem war es nötig eine Löschwasserversorgung über lange Wegstrecke aufzubauen. Hier kam ein Schlauchwagen (SW2000) der Feuerwehr Marx zum Einsatz.
Nachdem die Übung beendet war, haben alle Kameraden die Chance genutzt und sich über die Besonderheiten bei der Rettung aus Segel- & Ultraleichtflugzeugen informiert.

Im Anschluss an die Übung haben wir den Feuerwehrkameraden direkt an unseren Flugzeugen die Besonderheiten bei der Rettung von Personen aus Flugzeugen erläutert. Ausführlich sind wir auf das Rettungssystem von Ultraleichtflugzeugen eingegangen und wie die Retter sich selbst und die Besatzung des Flugzeuges vor einer eventuell nicht ausgelöster Pyrotechnik schützen können.

Die Übung war eine gute Ergänzung zu den vereinsinternen Sicherheitsbriefings und ruft den Flugplatz auch bei den umliegenden Feuerwehren ins Gedächtnis.

 

Weitere Details und Bilder findet ihr auf Peter's Seite ---->

 

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